Warmes Klima, Baden im Mittelmeer und gutes Essen – nicht umsonst ist Italien eines der beliebtesten Reiseziele bei Deutschen, Österreichern und anderen Urlaubern aus Europa und dem Rest der Welt. Auch im Bereich des Ökotourismus ist die Auswhal an Reiseangeboten vielfältig. Attraktiv machen das Land dabei vor allem Kultur und geografische Besonderheiten. Das Land am Mittelmeer hat 60 Millionen Einwohner. Markant ist vor allem die Form und der Umriss Italiens – die Stiefelform ist auf der Landkarte leicht zu erkennen. Mehr als 7000 Kilometer Küste machen Italien sicherlich zum Badeparadies. Landschaftlich prägend ist aber nicht nur die Küstenregion. Fast auf der gesamten Länge ist Italien vom Bergland des Apennin durchzogen. Im Norden hat Italien Anteil an den Alpen, daher finden sich hier die großen Alpenseen wie Lago Maggiore, Gardasee und Comer See. In diesen Regionen bieten sich ein umweltfreundlicher Aktivurlaub in Italien oder eine Naturreise, ja sogar eine Kulturreise nahezu an.

Ökourlaub in Italien

Die alten Städte wie Rom, Florenz oder Neapel gefragte Ziele wenn bei Städtereisen Italien die Destination sein soll, da dort vor allem auch der kulturelle Aspekt im Vordergrund steht, ganz im Sinne des Prinzips nachhaltiger Tourismus. In der Antike war Italien gemeinsam mit Griechenland Mittelpunkt der europäischen Kultur und Rom die Hauptstadt des Römischen Reiches. Noch heute zeugen viele Bauwerke von dieser Zeit oder sind von Bauwerken aus der Antike inspiriert. 2500 Jahre Kulturgeschichte haben das Land an vielen Stellen geprägt.  Für umweltschonende Städtereisen Italien als Ziel zu wählen ist kein Widerspruch. Gerade die größeren Städte sind mit der Bahn gut zu erreichen und lassen sich zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem erkunden. Viele Hotels und Pensionen bieten ihren Gästen frische regionale Produkte an. Wenn also auf einige Grundsätze geachtet wird, steht dem Öko Urlaub in italienischen Städten nichts im Wege.

Nachhaltiger Urlaub in Italien

Und wer besonderen Wert auf das Prinzip nachhaltiger Urlaub legt, kann das natürlich auch in einer anderen Region von Italien verwirklichen. Das Piemont im Norden Italiens ist so eine Region, wo schon viele Einwohner selbst großen Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur legen. Hervorragende Weine werden hier angebaut und die Menschen legen Wert auf gutes Essen. Da gilt es, die Reinheit der Natur zu bewahren. Anders lässt sich die Qualität der Nahrungsmittel und die Attraktivität der Region als Reiseziel nicht dauerhaft erhalten. Slow Food ist in dieser Region ein großes Thema. Viele Gastgeber fördern die regionale Küche, regionale Produkte und nachhaltige Landwirtschaft. Das Wissen über die Herkunft der Produkte, der sorgsame Umgang mit ihnen und die schonende Zubereitung sind wichtige Elemente dieses Ansatzes. Bei einem Öko Urlaub im Piemont lässt sich das alles hautnah erleben.

Auch auf Seiten der Übernachtungsbetriebe steigt das Umweltbewusstsein und der Trend hin zum Eco Tourismus. So wird vermehrt auf natürliche Materialien bei der Einrichtung gesetzt. Auch erneuerbare Energie in Form von Sonnenkollektoren kommen immer mehr zum Einsatz. Auch Agritourismus in Piemont und anderen ländlichen Regionen Italiens wird groß geschrieben. Man könnte Urlaub auf dem Bauernhof dazu sagen, doch nicht immer handelt es um einen eigentlichen Bauernhofbetrieb mit Tieren und allem drum und dran. Auch ehemalige Höfe mit fast antikem Charme aus dem 17. oder 18. Jahrhundert sind wunderbare Unterkünfte. Die historische Bausubstanz bedeutet dabei nicht, dass der Gast auf Komfort verzichten muss. Wenn man viel Wert auf höchstmöglichen Komfort legt und auch gerne etwas mehr dafür bezahlt, dann öffnen sogar auch wahre Luxushöfe mit Pool und Wellnessbereichen ihre Pforten. Andere alten Güter liegen malerisch an den Hügeln der piemontesischen Weinberge. Bei Ausflügen lässt sich per Rad oder Pferd die Landschaft erkunden. Wenn es Landwirtschaft vor Ort gibt, kann man sich auch gleich landestypische Produkte zeigen lassen und natürlich auch an Ort und Stelle probieren oder mit nach Hause nehmen.