Asien, größter Kontinent der Welt und Heimat von 60% der Weltbevölkerung. Der Name Asien bedeutet Sonnenaufgang. Nicht verwunderlich, dass ihn schon die alten Römer für eine ihrer Provinzen benutzten. Keine andere Landmasse der Erde hat solch eine geographische Ausdehnung wie Asien, nirgendwo sonst finden sich so unterschiedliche Naturräume und Klimazonen auf einem Kontinent vereint. Politisch hingegen, war Asien nie so zersplittert wie zum Beispiel Europa. Asien ist von jeher ein Kontinent der Großreiche, egal ob China, Russland, Indien, das Persische Reich oder das Osmanische Reich. Einige heute noch bestehende Länder und auch die bereits untergegangen Reiche zeugen von dieser Tradition. Alle mit der enormen Ausdehnung des Kontinentes und seiner Länder einhergehenden Kulturen und Religionen haben Asien sehr geprägt. Landschaftlich finden sich neben atemberaubenden Bergen wie dem Himalaya-Gebirge in Zentralasien, zahlreiche Küstenregionen, besonders im Süden, die durch Klima und Wetter ideal Ziele für einen Badeurlaub sind. Größtenteils ist Asien bis heute weiterhin landwirtschaftlich geprägt, die Staaten an der Pazifikküste und im Südosten, die so genannten Tigerstaaten, haben jedoch einen beeindruckenden wirtschaftlichen Aufschwung erfahren. In den letzten Jahren war es insbesondere China, das sich von einem Entwicklungsland zu einem der größten Wirtschaftsmächte der Welt entwickelt hat.

Ökotourismus in Asien

Umweltbewusstsein und Naturschutz sind hier noch nicht weit ausgeprägt, der wirtschaftliche Fortschritt hat in den vergangenen Jahrzehnten wenig Rücksicht auf die Natur genommen. Mit einer Öffnung für westliche Reisende wird Asien jedoch auch zu immer beliebteren Urlaubsziel des Ökotourismus. In Verbindung mit den verschiedenen Formen von Ökoreisen kann daher auch dort vor Ort das Bewusstsein für einen behutsameren Umgang mit der Natur erweckt werden. Der Wert der Natur steigt, je mehr Touristen sich für diese natürliche Landschaft interessieren. Nachhaltiger Tourismus ist in China und in ganz Asien daher auch ein bedeutender Aspekt der künftigen Entwicklung.
Auch in anderen Regionen Asiens wird zunehmend auf das Miteinander von Mensch und Natur gesetzt. Einige Hotels in Thailand setzen nun beispielsweise ganz auf das Prinzip nachhaltiger Urlaub. Nach dem Tsunami von 2004 sind viele Anlagen unter ökologischen Gesichtspunkten wieder aufgebaut worden. Natürliche Baustoffe sowie eine umweltfreundliche Energieversorgung mit regenerativen Energien sind nur einige Beispiele für Maßnahem des Umwelt- und Klimaschutzes. Gerade in Hotels fällt durch Kleinverpackungen und Küchenabfälle eine Menge Müll an, doch auch in diesem Bereich wird bei den Ökohotels auf neue Wege gesetzt – sanfter Tourismus mitten im Paradies.

Nachhaltiger Tourismus in Asien ist vielfältig

Auch in Indien ist “anders reisen“ möglich. Mitten in der Natur kann man sich im Öko Urlaub zum Beispiel in einem Ayurveda-Resort entspannen. Nachhaltig Reisen bedeutet auch, einen stressfreien Urlaub zu verbringen. Ein Ayurveda-Resort ist da natürlich der ideale Ort. Ayurvedische Anwendungen gepaart mit frischen, individuell zu bereiteten Speisen der Region und darüber hinaus noch in Kombination mit einer malerischen Landschaft, lassen die Urlauber neue Kraft für den Alltag daheim schöpfen. Wer es lieber etwas aktiver mag, findet vielleicht in der Mongolei die richtige Form von Öko Urlaub in Asien: Wüste und grüne Berge treffen hier zusammen. Eine ausgiebige Trekkingtour führt durch eine Landschaft, die noch kaum von Touristen besucht wird. Die Natur und das Leben der einheimischen Nomaden lassen sich bei einem Aktivurlaub in der Mongolei daher hautnah erleben.