Nachhaltiger Tourismus hängt nicht nur von der Wahl der Anreise, der Unterkunft, sowie der Verpflegung und Aktivitäten vor Ort ab. Auch bei der Auswahl der Souvenirs, die man sich selbst und seinen Lieben daheim aus dem Öko Urlaub mitbringen will, gilt es einige einfache Grundregeln zu beachten. Wer sich daran hält, kann sicher gehen, dass der Wunsch nachhaltig reisen zu wollen auch bis zum Ende eingehalten wird.

Auf keinen Fall sind exotische Tiere oder Pflanzen mit nach Hause zu bringen. Egal wie schön die unbekannte Blume, die man bei einer Naturreise in China oder anderen entfernten Länder finden kann, auch ist, als Souvenir ist sie vollkommen ungeeignet. Sie können schließlich weder sicher sein, um was für eine Art von Pflanze es sich genau handelt, noch ob sie selten oder gar gefährdet ist, ganz zu schweigen davon, welche Rolle sie im Ökosystem des Reiselandes spielt. Stattdessen sollten Sie zum Beispiel lieber während einer Rundreise durch Ihre Urlaubsdestinationen an der Schönheit der ungewöhnlichen und unberührten Flora erfreuen. Erkunden Sie die Umgebung und genießen Sie die Eindrücke, sorgen Sie aber dafür, dass diese unberührt und unversehrt bleibt – nicht zuletzt damit auch viele andere Urlauber noch etwas davon haben.

Noch offensichtlicher sieht die Sache bei Tieren aus. Gerade exotische Tiere sollten niemals als Andenken, wie etwa als Andenken an den einmaligen Abenteuerurlaub im Baumhaus in Südamerika, aus ihrem natürlichen Lebensraum entfernt und im Reisegepäck oder auf andere Art und Weise als Mitbringsel in die Heimat gebracht werden. Dennoch versuchen Jahr für Jahr hunderte von Touristen exotische Tiere oder auch einfach den süßen, kleinen Hund von der Straße mit in ihr Heimatland bringen. Ohne Erfolg, denn die Einführungsbestimmungen für Tiere aus fremden Ländern sind aus gutem Grunde streng. Auch auf seltene Fische, die sie ausgestopft als Trophäe aus Ihrem Angelurlaub in exotischen Ländern mitnehmen möchten, um sie daheim den Freunden zu präsentieren, sind als Urlaubssouvenir nicht geeignet.

Aus dem gleichen Grund sollten auch Souvenirs aus Tierprodukten stets kritisch geprüft werden. Eine Figur aus Elfenbein oder eine Tasche aus Schlangenleder kommt natürlich als Souvenir nicht in Frage. Wem nachhaltiger Urlaub wichtig ist, der darf Umweltverschmutzung oder die rücksichtslose Ausrottung gefährdeter Tierarten natürlich nicht unterstützen, denn dies würde dem Leitgedanken des Ökotourismus komplett widersprechen. Auch Schnecken oder Muscheln sind oftmals geschützt und haben im Reisegepäck nichts verloren. Sogar bei Holzschnitzereien sollte man achtsam sein und aufpassen, dass keine Produkte zu kaufen, die aus seltenen Tropenhölzern hergestellt sind. Damit würde man indirekt nicht nur die Abholzung seltener Baumarten unterstützen, sondern sich in vielen Fällen auch noch strafbar machen.

All diese Punkte liegen auf der Hand und werden Ihnen den Spaß beim Souvenir-Kauf sicher nicht verderben. Bringen Sie von ihrer Ökoreise Souvenirs mit, die der Umwelt nicht schaden. Dies können zum Beispiel lokale Erzeugnisse sein. Durch den Kauf dieser halten Sie nicht nur ein echtes Andenken an Ihren Öko Urlaub in den Händen, sondern können gleichzeitig auch die lokale Bevölkerung unterstützen, alles ganz im Sinne des Eco Tourismus.